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Firmengeschichte

Lithografie des Eisengusswerks in Brückl um 1855
Lithografie des Eisengusswerks in Brückl um 1855


Von der Gründung bis ins 19. Jahrhundert - Eine Marke etabliert sich

Die KWB, das Kettenwerk Brückl, blickt auf eine jahrhundertelange Erfahrung bei der Erzeugung von Eisenwaren und Ketten zurück. 1479 wurde das Hammerwerk in Brückl erstmal urkundlich erwähnt und war schon im 16. und 17. Jahrhundert für die hohe Qualität seiner Eisenwaren, wie Hämmer und Schmiedeeisen, bekannt. Ab 1796 wurde die Produktion in Brückl auf die Fabrikation von Qualitätsstahl umgebaut und 1836 ein Eisengusswerk eingerichtet.

Aufgrund der Bankkrise des 9. Mai 1873, der besonders die Eisenindustrie schwer traf und zu verminderten Investitionen der Abnehmer führte, entschloss man sich 1876 in Brückl mit der Herstellung von Ketten zu beginnen. Der Betrieb des Gusswerkes wurde 1886 eingestellt und das Kettenwerk kontinuierlich vergrößert, sodass am Ende des 19. Jh. bis zu 80 Personen beschäftigt wurden.


Die KWB im 20. Jahrhundert - Ausbau und Modernisierung der KWB

Unter der Leitung Otto Rothhards am Beginn des 20. Jhd. wurde ein Modernisierungsprozess eingeleitet - die Wasserräder durch Turbinenanlagen mit Generatoren ersetzt und eine Kettenprüfanlage mit 150 Tonnen Zugkraft angeschafft, die den Normen des Weltinstituts „Lloyds register of British and Foreign Shipping“ entsprach. Da die Ketten aller Schiffe, die englische Häfen anlaufen wollten, diese Prüfung bestehen mussten, übertrug man Brückl die Fertigung sämtlicher Ketten für die österreichische Handels- und Kriegsmarine, welches Brückl so eine zentrale Bedeutung im der Wirtschaftspanorama der Monarchie verlieh.

Nach dem erstem Weltkrieg und dem damit einhergehenden Verlust der österreichischen Kriegsmarine als Kunde stelle die KWB ab 1920 seine auf die Herstellung auf Kommerzware um und nahm die Produktion von 3 bis 16mm Ketten in das Angebotsprogramm auf, was zu einer weiteren Steigerung des Absatzes führte. Während des 2. Weltkrieges wurde die Produktion aufgrund der Einberufung des Großteils der Arbeiter auf ein Minimum reduziert, das Werk blieb jedoch von Bombenangriffen der alliierten Truppen verschont.

Das Ende des 2. Weltkriegs markiert den Beginn einer bis heute andauernden positiven Phase für die KWB. Ab 1945 wurde das Werk nochmals vergrößert sowie um eine Biegerei, Schweißerei und Härterei sowie ein Prüfstelle erweitert. Auch in den 60 und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Werk kontinuierlich modernisiert und vergrößert, u.a. wurde eine direkte Anbindung an das lokale Schienennetz hergestellt und eine Galvanisierungs- und eine Gashärterei errichtet.

 


Die KWB im 21 Jahrhundert - Zukunftsorientierte Tradition

1999 wurde KWB durch die Übernahme der Weissenfels-Gruppe durch den österreichischen Premium Hersteller pewag ein Teil der „pewag Weißenfels International GmbH“, der größten Ketten Gruppe weltweit. Hierbei kam es zu einer Umstrukturierung der Produktschwerpunkte an den Standorten. Die Fertigung in Brückl konzentrierte sich nun hauptsächlich auf die Herstellung von Geländeketten für LKWs, während die Fertigung der technischen Ketten nach Kapfenberg verlegt wurde.

2014 wurde mit der Gründung des KWB Onlineshop ein wichtiger Schritt für die Zukunft der KWB gesetzt und dem Kunden ermöglicht die bewährte Qualität der KWB nun auch online zu erwerben. Durch smarte und effiziente Prozesse in Administration, Services und Vertrieb sichern wir möglichst geringe Kosten in diesen Bereichen und können die Vorteile in Form von besseren Preisen an unsere Kunden weitergeben.

Ihre Sicherheit und die Sicherheit im Umgang mit unseren Produkten ist uns sehr wichtig. Als Produzent wissen wir genau, welche Prozesse unsere Ketten in der Herstellung durchlaufen und garantieren durch die Verwendung hochwertiger Materialien und langjähriges Know-How unserer Mitarbeiter höchste Qualität. Unsere Ketten und unser Zubehör erfüllen maximale Ansprüche in punkto Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Langlebigkeit und einfaches Handling - smart eben.

 

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